Verwaltungsgemeinschaft Weferlingen

Ruine WalbeckDie Verwaltungsgemeinschaft Weferlingen umfasst die Mitgliedsgemeinden Beendorf, Döhren, Eschenrode, Everingen, Hödingen, Hörsingen, Schwanefeld, Seggerde, Siestedt, Walbeck, Weferlingen. Das Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft liegt in einer kulturhistorisch sehr alten und landschaftlich schönen Gegend.

Unmittelbar an der ehemaligen innerdeutschen Grenze liegt Beendorf im Landschaftsschutzgebiet Allertal-Harbke, am Rande des Lappwaldes. Der Reiz dieses Landstriches liegt in seiner außerordentlichen Vielfalt – Wälder, Koppeln, Wiesen, Bäche.

In Döhren, im Westen des Landkreises Börde gelegen, findet man besonders viele denkmalwürdige Fachwerkhäuser aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Sie liegen im alten Dorfkern im Umfeld der Dorfkirche, die als Kulturdenkbal besonders erwähnenswert ist.

Eschenrode ist ein kleines, landschaftlich sehr reizvoll gelegenes Dorf zwischen Lappwald und Flechtinger Höhenzug. Neben Sehenswürdigkeiten wie der Kirche mit seltener Bode-Orgel und Taufengel und der Wüstung Nievoldhagen ist ein Spaziergang durch die Wälder, die den Ort von drei Seiten umgeben, sehr reizvoll.

Everingen ist ein ehemaliges Grenzdorf gegen die slawischen Wenden. Darauf deutet seine Rundlingsanlage hin, die das eigentliche Dorf heute noch in Vollendung zeigt.

Hödingen liegt in einem sanft hügeligen, überwiegend landwirtschaftlich genutzten Terrain, welches vom Niederungsgebiet der Schölecke durchzogen wird. Das Schölecketal ist ein Wiesengebiet, das vorrangig für Weidewirtschaft genutzt wird. Der östliche Bereich ist mit einem zusammenhängenden Waldgebiet bedeckt, das überregional als Erholungswald dient. Bauliche Zeugen vergangener Epochen sind die Kirche, die Mühlenruine auf dem Ringelsberg und eine Wallanlage. Ein Radwanderweg führt direkt an Hödingen vorbei.

Hörsingen lehnt sich an einen Südhang und ist umgeben von Mischwäldern: dem Winkelberg, dem Bartensleber Forst und dem Hödinger Busch, welche zu ausgedehnten Wanderungen einladen. Zwei gastliche Lokale laden zum Verweilen ein.

Schwanefeld im Allertal war von jeher ein Dorf, das von der Landwirtschaft geprägt war. Davon zeugen auch heute noch die vielen großen Bauernhöfe.

In Seggerde findet man ein Schloss (Herrenhaus) aus dem 18. Jahrhundert mit einem Park, der durch die Anpflanzung seltener Bäume, Sträucher und Pflanzen zu einer Sehenswürdigkeit geworden ist. Seggerde liegt im Landschaftsschutzgebiet „Harbker Allertal“ und zeichnet sich durch die reizvolle historische Dorfanlage im Einflussbereich der Aller aus. In diesem Zusammenhang sind neben dem Mühlgraben und der Wassermühle auch der Wasserschlosscharakter des Herrenhauses sowie die Wasserführung innerhalb der Parkanlage mit einem See zu erwähnen.

Siestedt liegt im Westen des ehemaligen Landkreises Ohrekreis. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Ribbensdorf und Klinze.

Walbeck liegt am nordöstlichen Rand des Lappwaldes zwischen den bewaldeten Bergrücken von Paulsberg, Dickem Berg und Esbinnenberg. Die reizvolle Lage des Ortes, botanische Kostbarkeiten wie Sonnentau, Seidelbast und Lerchensporn, aber auch die Spuren einer geschichtsträchtigen Vergangenheit ziehen viele Besucher an. Hoch oben auf dem Hagen erhebt sich die Ruine der einstigen Stiftskirche von Walbeck, ein beliebtes Ausflugsziel und im Jahr 2001 Schauplatz des romanischen Kaiserzugs mit vielen Veranstaltungen zum Thema „Faszination Romanik“.

Weferlingen, in landschaftlich reizvoller Lage im unteren Allertal zwischen den bewaldeten Bergrücken von Riesen, Drachenberg, Hagholz und Lappwald, ist schon von Weitem an seinem Wahrzeichen zu erkennen: dem „Grauen Harm“ oder auch „Grauen Hermann“, einem mächtigen Bergfried der aus dem Jahr 1300 stammenden Burgruine. Durch die geografische Nähe zu den Städten Helmstedt, Haldensleben und Magdeburg sowie mit seiner günstigen Autobahnanbindung ist Weferlingen ein attraktiver Ort für wirtschaftliche Investitionen, aber auch für den Tourismus geworden, lädt es doch mit seinen umliegenden Landschaften und der guten Luft zum Verweilen und Erholen ein. Durch aufwändige und noch laufende Sanierungsarbeiten hat Weferlingen ebenso wie die zur Verwaltungsgemeinschaft gehörenden Gemeinden an Attraktivität gewonnen.

Besondere Ausflugsziele in Weferlingen sind u.a.
- die
hochmittelalterliche Burgruine mit Bergfried
- die evangelische Kirche St. Lamberti
- die Grabkapelle des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth mit Bronzebüste
- das Heimat – u. Apothekenmuseum und
- die Fachwerkhäuser Allerfischerhaus von 1614,
Superintendentur von 1634 und die
  Adler-Apotheke von 1834

Kontakt: info-weferlingen@web.de / Tel. 039061-98903

 

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