Gebiet zwischen Braunschweig und Magdeburg braucht eigene Tourismusstrategie

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15. Februar 2016
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Gebiet zwischen Braunschweig und Magdeburg braucht eigene Tourismusstrategie

Unterzeichnung der Absichtserklärung zur Vorbereitung des Kooperationsprojektes am 14.September 2016 in Irxleben, Ge- meinde Hohe Börde. (Foto: Schorlemmer)

Für das Gebiet zwischen Helmstedt und weiten Teilen des Landkreises Börde fehlt bis heute eine gemeinsame Strategie zur Vermarktung der touristischen Angebote. „Wir wollen jetzt im Rahmen eines gebietsübergreifenden Kooperationsvorhabens dem Tourismus in unseren Regionen einen spürbaren Schub verleihen“, stellt Steffi Trittel, Bürgermeisterin der Einheitsgemeinde Hohe Börde, in Aussicht. Die Möglichkeiten, die die Europäische Union für das Zusammenarbeiten von LEADER-Gebieten bietet, wolle man ab dem Jahr 2017 nutzen, so die Vorsitzende der LEADER-Aktionsgruppe Flechtinger Höhenzug weiter.

Am 14.September 2016 unterzeichneten der Sprecher der Lenkungsgruppe für die ILE-Region Elm-Schunter und die Vorsitzenden der LEADER-Aktionsgruppen Börde, Bördeland, Colbitz-Letzlinger Heide, Flechtinger Höhenzug sowie Rund um den Drömling (alle Sachsen-Anhalt) und der Vorsitzende der LEADER-Region Grünes Band im Landkreis Helmstedt eine Absichtserklärung zur Vorbereitung des Kooperationsprojektes „Tourismuskonzept für die Region zwischen Braunschweig und Magdeburg, mit den Landkreisen Helmstedt (Niedersachsen) und Börde (Sachsen-Anhalt) sowie der Gemeinde Cremlingen und der Samtgemeinde Sickte (Niedersachsen).“

Ziel des Vorhabens ist die Konzipierung eines touristischen Leitbildes mit umsetzungsfähigen Handlungsempfehlungen für den Ausbau der touristischen Infrastruktur und ihrer Vermarktung. Steffi Trittel: „Als Lokale Aktionsgruppe Flechtinger Höhenzug wollen wir die Federführung zur Vorbereitung des Fördermittelantrages übernehmen. Zu Beginn des Jahres 2017 sollen für die Partner in Sachsen-Anhalt die Antragsunterlagen zur EU-Förderung beim Landesverwaltungsamt vorliegen. Parallel dazu werden unsere Partner in Niedersachsen das Antragsverfahren begleiten.“ In Sachsen-Anhalt hatte das Ministerium der Finanzen bereits im Herbst 2015 mit der Veröffentlichung der Richtlinie LEADER grünes Licht für die Initiierung nationaler und internationaler Kooperationsprojekte gegeben. Die Mittel hierfür kommen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes.

Mehr Informationen:
http://www.lag-fh.de

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