Neue Mehrtagesrouten führen Radfahrer über die ehemalige Grenze

Neue Mehrtagesrouten führen Radfahrer über die ehemalige Grenze

Insgesamt drei Tage umfasst eine unserer neuen Mehrtagesrouten, welche Fahrradfahrern die Geschichte und um die innerdeutsche Grenze näherbringt.
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Foto: Klaus Bogoslaw

Im 30. Jahr der Wiedervereinigung haben sich am letzten Wochenende 18 Radsportlerinnen und Radsportler auf eine Radtour mit dem Titel „Hüben und Drüben“ begeben und dabei die ehemalige Grenzregion erkundet. Die von Thomas Kempernolte geplante Tour begann am Freitagnachmittag in Schöningen und endete am Sonntagnachmittag bei Kaffee und Kuchen vor Omas Küche. Basis für diese gemeinsame Erlebnistour ist die im letzten Jahr veröffentlichte Radroute Hüben und Drüben aus dem kürzlich erschienenen Radbuch „Die 15 schönsten Mehrtagestouren rund um den Naturpark Elm-Lappwald.

Zum „einradeln“ ging es am Freitagnachmittag auf mehr oder weniger naturnahen Radwegen unterschiedlicher Beläge am Forschungsmuseum Schöningen und dem Freilichtmuseum vorbei zum „Grenzdenkmal Hötensleben“. Ein zufällig anwesender Zeitzeuge, der in Hötensleben als Grenzsoldat tätig war konnte interessante und fachkundige Erläuterungen und Einblicke geben. Auch über seine Flucht in den Westen. Dann ging es in einem großen Bogen wieder zurück nach Schöningen.

Am Samstag früh führte die grpße Etappe, die „Runde um den Heeseberg“ an etlichen wichtigen und interessanten grenznahen Punkten der beiden Nachbarländer vorbei. Die Teilnehmer wurden mit allerlei Neuigkeiten konfrontiert, wobei selbst lang eingesessenen Helmstedtern noch neue Informationen vermittelt wurden. Beispielsweise über das Grenzdenkmal Mattierzoll, das Schloss Hessen oder die Whisky-Brennerei in Rohrsheim. Das Radlerprogramm dieses Tages war nicht gerade anspruchslos. Aber mit den von der Elm-Börde-Mobilität zur Verfügung gestellten Pedelecs war diese Tour einigermaßen locker zu bewältigen.

Die Schlussrunde am Sonntag, war nicht die längste, aber die „naturnächste“ Etappe, da sie größtenteils im „Grünen Band“ auf der ehemaligen Rüttelspur der östlichen Grenzwächter und im Bereich ehemaliger Braunkohletagebaue sowie anderer bergbaulicher Aktivitäten verlief.

Angekommen am Hauptziel dieses Tages, der „Gedenkstätte Deutsche Teilung“ in Marienborn, verbunden mit einer Kurzführungund Stärkung mit Wurstbrötchen und Getränken konnte die Rückfahrt durch den westlichen Teil des ehemaligen Braunkohletaugebaues angetreten werden.

Die nächsten beiden geführten Mehrtagesrundfahrten werden vom 21. bis 23. August 2020 mit dem Ziel Hornburg und dem Besuch von „Bike & Barbeque“ und vom 4. – 6. September 2020 mit dem Ziel Oebisfelde angeboten. Wir veröffentlichen zeitnah weitere Informationen zu diesen Touren.

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