Wandern im Elm

Ampleber Kuhlen-Rundweg

Ampleber Kuhlen-Rundweg

RW32

Der einst herzogliche Steinbruch ist heute ein bedeutsames Geotop und an der alten Abbaustelle ist über die Jahre ein faszinierender Schluchtwald entstanden. Bevor der ehemalige Steinbruch erreicht wird, gibt es noch einen Abstecher zum Eilumer Horn, dem mit 323,3 m höchsten Berg im Elm.

Die Wanderung im Überblick

Rundwanderung
Beschaffenheit
Asphalt ca. 0%, Schotter ca. 70%, Pfade ca. 30%

leicht

6,3 km

135 hm

Das erwartet Sie auf dieser Wandertour

Ursprünglich veröffentlicht auf www.elm-freizeit.de

Startpunkt dieser Wanderung ist der Wanderparkplatz am Ampleber Berg oberhalb von Ampleben. Der Schotterstraße am Waldrand in westliche Richtung folgend, ist nach ca. 200 m die Wanderkarte Ampleber Berg erreicht. Hier kann man sich noch einmal über den Streckenverlauf informieren und beginnt dann mit dem längeren Aufstieg in den Elm.

Ca. 100 Hm geht es zunächst bergan, bevor der Kammweg erreicht ist. Hier findet sich linker Hand der Abstecher zum Eilumer Horn. Am Gipfelkreuz angekommen ist der Eintrag ins Gipfelbuch obligatorisch. Der Chronik kann entnommen werden, warum das Eilumer Horn erst seit 1983 als höchster Berg im Elm gilt.

Wie es so ist mit Abstechern, heißt es nun, den gleichen Weg bis zur Abweigung zurückzunehmen, um sich dann weiter bergab in nördliche Richtung zu halten. Nach ca. 300 m führt ein erdfester Weg in östliche Richtung und kurze Zeit später ist die Schutzhütte Ampleber Kuhlen zu sehen. Auch wenn dies nicht das eigentliche Ziel der Wanderung ist, lädt die Schutzhütte zu einer kurzen Pause ein.

Auf einem verschlungenen Pfad werden anschließend die Ampleber Kuhlen erreicht. Zwei Informationstafeln beschreiben alles Wissenswerte über den einst herzoglichen Steinbruch und vermitteln, wie sich nach seiner Schließung vor ca. 200 Jahren hier ein Schluchtwald und bedeutsames Geotop entwickelt hat.

Nach einer ausgiebigen Besichtigung führt die Tour auf dem naturnahen Pfad weiter in östliche Richtung und mündet auf einen befestigten Waldweg. Dem Weg folgend wird die Kreisstraße 9 gequert und man wandert hinab an den südlichen Waldrand. Ein beeindruckender Blick auf das Harzvorland (im Sprachgebrauch auch “Toskana des Nordens” genannt) tut sich von hier aus auf.

Im Vordergrund liegen die Orte Kneitlingen (Geburtsort von Till Eulenspiegel) und Ampleben, dahinter die Asse und am Horizont erscheint die Silhouette des Harzes mit seinem höchsten Berg, dem 1141 m hohen Brocken. Mit diesem herrlichen Blick am Waldrand weiter in westliche Richtung wandernd, ist kurze Zeit später der Ausgangspunkt der Wanderung erreicht.

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